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Abstract
Dass Rauchen die Gesundheit gefährdet, dass es Krebs verursachen kann und auch sonst keinen positiven Einfluss auf die Gesundheit hat, kann als allgemein bekannt vorausgesetzt werden. Aus diesem Grunde stellt sich aber immer wieder die Frage, weshalb Menschen wider besseren Wissens Tabak konsumieren. Dass der Zigaretten- wie auch der Alkoholkonsum dennoch ein weit verbreitetes Verhalten ist, wird auch ohne wissenschaftliche Beweise deutlich. Rauchen ist eine sozial anerkannte und wirtschaftlich wie sozial-kom-munikative Erscheinung, die in der Bundesrepublik als auch in weiten Teilen der Welt weder politisch noch sozial sanktioniert wird. Vielmehr lässt sich vielerorts feststellen, dass es, wenn auch nicht immer erwünscht, so doch meistens akzeptiert wird.
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Ziel dieser Arbeit ist es, die Verbreitung des Tabakkonsums bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen sowie die Ursachen dieses Verhaltens zu beschreiben. Die Epidemiologie sowie mögliche Erklärungen des Rauchens werden sowohl anhand von aktuellen in Deutschland repräsentativ erhobenen Studien als auch durch eine von Studierenden des Pflegestudiengangs an der
Alice-Salomon-Hochschule und Herrn Prof. Dr. Kolleck im Jahre 2002 durchgeführten Studie an Auszubildenden in Pflegeberufen aufgezeigt. Ausgehendv on der Theorie des begründeten Handelns bzw. der Theorie des geplanten Verhaltens als Erweiterung dieses Modells untersucht die vorliegende Arbeit den Zusammenhang zwischen Verhaltensprädiktoren und dem Rauchverhalten.
Dabei sollten die Konstrukte der Theorie überprüft und die Übertragbarkeit der Ergebnisse auf andere Gruppen diskutiert werden.
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